06. - 08.12.2010 - "Tage der Orientierung" in Miltenberg

Gemeinschaft erleben – ein schönes Motto für die Tage der Orientierung (TdO) in Miltenberg

Eine Gemeinschaft sein, Lernen im Team zu arbeiten, Toleranz und Rücksicht üben, diese und einige andere soziale Fähigkeiten nahmen sich die Schülerinnen und Schüler vor, in drei Tagen intensiv zu trainieren.
Vom 6. bis 8. Dezember 2010 fuhr die 8. Klasse mit dem Zug (wegen der ungünstigen Witterung mit einiger Verspätung!) nach Miltenberg, um dort im Jugendhaus St. Kilian die Tage der Orientierung zu verbringen. Zwei Teamleiter von der KJA hatten sich ein anspruchsvolles und kurzweiliges Programm überlegt, um die Jugendlichen zum Arbeiten in der Gemeinschaft anzuregen, ihnen wertvolle Tipps zu geben, Vertrauen aufzubauen und sich der einzelnen Stärken der Mitschüler bewusst zu werden und diese zu erleben. Pünktlichkeit, Rücksichtnahme und Höflichkeit wurden geübt und als etwas sehr Angenehmes erfahren.
Den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse hat der gemeinsame Aufenthalt in Miltenberg sehr gut gefallen. Das gemeinsame Essen, bei dem sich jeder am reichlich gedeckten Büfett nach Herzenslust bedienen konnte, Gemeinschaftsspiele ohne Fernseher oder Computer und das gemeinsame Zimmer mit Freunden werden für viele ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Dass nachts alle Handys eingesammelt wurden, störte bald keinen mehr. Kichern und Flüstern bis zum späten Einschlafen waren schöner.
Am letzten Abend gab es noch einen besonderen Spaß bei der Prämierung der Zimmer. Sauberkeit, Ordnung und Einfallsreichtum bei der Dekoration waren Kriterien für das schönste Zimmer. Den ersten Preis sahnte das 4er-Zimmer folgender Jungen ab: Andre Reisert, Duncan di Canto, Leif Merkle und Andre Eberle, den zweiten Preis erhielt das Zimmer von Viviane Philipp und Tülay Akpinar. Blumenschmuck bis zu dekorativ gestalteten Betten und Tischen (Gummibärchen und Getränke für die Jury!) - die Ideenvielfalt überraschte auf alle Fälle die Jury. Mit Begeisterung waren die Jugendlichen zum Mitmachen bereit und erfreuten sich anschließend an den kleinen Preisen.  
Nun kann man nur noch hoffen, dass die Tage der Orientierung auch Früchte im schulischen Alltag tragen werden und das Gelernte hier Anwendung findet.

Katharina Olszewski