02.2010 - GtB-Projekt in der 9. Klasse

Die Umgestaltung des Werk- und Nassraums

Nicht nur ein neues Jahr hat begonnen, sondern auch eine neue Ära für unseren Werk- und Nassraum. Die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs - Eva Kneisel, Tim Meister, Kevin Phillip, Christian Elmrich, Murat Akyün, Dennis Schwarz, Dominik Minor aus der 9b und Andre Sand, Phillip Merced, Phillip Klebing und Kevin Offermann aus der 9a - haben es geschafft, im Werk- und im Nassraum die Wasserleitungen zu verkleiden.
Wir waren alle der Auffassung, dass die "nackten Rohre“ nicht schön aussehen, deswegen begannen wir Anfang Dezember 2009 mit der Planung des Umgestaltens unseres Werk- und Nassraums. Dabei erhielten wir professionelle Hilfe und Unterstützung von Herrn Kneisel, der im Bauamt des Marktes Stockstadt als Schreiner arbeitet und uns deswegen auch gut beraten konnte.
Nach der Planung, Abmessung und dem Einkauf der ganzen Materialien fingen wir an, den Werk- und Nassraum umzugestalten. Wir wurden in zwei bis drei gleich große Gruppen aufgeteilt, um einigermaßen parallel und gleichzeitig arbeiten zu können, was aber nicht immer so lief, wie wir es uns vorgestellt hatten. Beim Arbeiten traten einige Probleme auf, die wir vorher nicht bedacht und auch nicht in unsere Zeit eingeplant hatten. Ein großes Problem waren die zu kleinen Ausbuchtungen für die Wasserhähne, die mit der Halbrundfeile auf die richtige Größe zurecht gefeilt wurden. Ein weiteres Problem waren die elektrischen Leitungen, die neu umgelegt werden mussten, denn sonst hinge der Handtuchspender zu weit im Raum und das hätte das ästhetische Gesamtbild des Werkraumes völlig verunstaltet. Noch ein weiteres Problem war die Verkleidung des Warmwasserboilers im Nassraum. Dieses lösten wir durch eine Klappe, die man durch das Anbringen eines Klavierbandes und das Schließen mit Hilfe zweier Magnetverschlüsse öffnen kann. Außer diesen drei großen Problemen traten natürlich auch noch einige kleinere auf: das Lackieren der Holzspanplatten auf der falschen Seite, das Bohren von Löchern an den falschen Stellen und das Montieren eines falschen Teiles an der falschen Stelle.
Unsere Arbeit und anschließende Präsentation wurde von einem Komitee, nämlich Herrn Bürgermeister Wolf, Herrn Withelm, Herrn Kneisel und einem Architekten, begutachtet und wir bekamen dickes Lob.
Trotz kleiner, technischer Schwierigkeiten hat uns das Projekt sehr viel Spaß gemacht, weil wir frei, eigenständig und im Team arbeiten durften. Wir alle freuen uns auch schon auf das nächste Vorhaben: Das Verkleiden der Wände in unserer Turnhalle!
Wir möchten auch auf keinen Fall vergessen zu erwähnen, dass wir dazu beigetragen haben, der Gemeinde Geld zu sparen, indem wir die Platten der alten Schwimmbadkabinen verwendet haben. Außerdem haben wir durch das Verwerten der Platten auch ein neues Material, nämlich Pertinax, kennen gelernt, mit dem wir gut zurecht kamen.

Eva Kneisel, 9 b