Noch zwei Jahre bis zum Start ins Berufsleben!

Für den, der schon weiß, was er werden möchte, klingt das nach sehr viel Zeit. Jedoch haben die wenigsten Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen schon eine so genaue Vorstellung von ihrem zukünftigen Ausbildungsplatz, dass sie sich entspannt zurück lehnen könnten. Für diejenigen bietet die Schule immer wieder Maßnahmen an, damit es ihnen leichter fällt, einen geeigneten Ausbildungsberuf zu finden.

Eine solche Maßnahme fand in der Woche vom 28.01. bis 01.02. statt. In dieser Woche besuchten die Schülerinnen und Schüler das berufliche Fortbildungszentrum der bayerischen Wirtschaft – kurz bfz –in Aschaffenburg. Hier wurden ihnen drei unterschiedliche Fachrichtungen näher gebracht.

Zum einen lernten sie exemplarisch den Bereich Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Lagerlogistik kennen. Dabei simulierten sie unter Aufsicht von Hr. Pfeifer eine Inventur, einen Paketversand und eine Materialkalkulation. Hier wurde wieder einmal klar, wozu man in der Schule die Prozentrechnung lernt – denn sonst hat man bei der Berechnung der Mehrwertsteuer so seine liebe Not.

Zum anderen erfuhren sie von Hr. Sauer im Bereich Technik mehr über Berufe, die mit Metall zu tun haben. Die Demonstration einer CNC-Maschine und eine Vorführung im Schweißen gehörten dabei ebenso dazu, wie das selbstständige Anfertigen eines Damespiels aus Metall. Glücklicherweise blieben alle Finger unverletzt, auch wenn der Hammer zum Teil recht ordentlich geschwungen wurde.

Der dritte Schwerpunkt war das Berufsfeld der sozialen Berufe. Fr. Muhr beschrieb den Schülerinnen und Schülern, über welche Fähigkeiten und Fertigkeiten eine Krankenschwester verfügen muss. Langeweile kam dabei aber auch nicht auf, denn nach der Theorie folgte reichlich Praxis, wenn sich die Schüler gegenseitig den Blutdruck kontrollierten, Wiederbelebungsmaßnahmen durchspielten oder ganz vorsichtig einen Luftballon nass rasierten. Zum Schluss durften sich die Schülerinnen und Schüler noch gegenseitig einen Arm eingipsen.

Vielleicht hat diese Woche dem einen oder anderen Schüler die Entscheidung für einen dieser Wirtschaftsbereiche erleichtert und ihn einen Schritt näher an seinen Wunschberuf gebracht.

Freude hat es jedenfalls allen Beteiligten gemacht.